Heimathafen: Dessau an der Elbe
Schiffstyp: Lynaeskutter
Bootsbauer: Henrik Jensen
Baujahr: 1970 in Faaborg
Eigner / Schiffsführer: Thomas Mayer
Geschichte:
Bootsbauer Henrik Jensen baut 1970 ein offenes Lynaesboot MOR DANMARK in 3 Jahren Bauzeit in seiner Werkstatt in Faaborg, 1973 erhält es sein jetziges Aussehen, mit Ausbau und Kajüte, Küche, Navigationstisch, 2 Kojen und WC im Vorschiff 2-3 Kojen im Salon. Er hatt es 24 Jahre in Eigenbesitz. 1997 verkauft er an den Fischhändler Henry Rassmus aus Stralsund. Dann kauft es 2000 der Architekt Thomas Mayer aus Leipzig und bringt es nach Dessau an die Elbe. Dringend notwendige Reparaturen an dem Rumpf aus geklinkerter Lärche- Planken die genietet und verklebt sind, werden auf der Bootswerft Welkisch in Berlin-Spandau repariert. Damit das Schiff im Binnenland problemlos zu fahren ist wird der vorhandene Steckmast aus Oregon-Pinne mit einem Maststuhl versehen. Aus traditioneller Sicht ist die Änderung auf eine Mastlegevorrichtung nicht ganz falsch da viele Lynaeskutter (auch Isefjord- Boot genannt ) damals (im Jahre 1860) auch als kleine Frachtsegler Samsö- Kartoffeln nach Kopenhagen verschifften und selbständig bis in die Stadt fahren konnten. MOR DANMARK stand als Vorbild für den Neubau des Lynaeskutter PAUL HENDRIK gebaut beim Bootsbauer Henrik Jensen ca. 1996 PAUL HENDRIK wurde aber in den Abmessungen vergrößert L: 9,95m B: 4,0m T: 1,60m
Literatur: siehe auch Veröffentlichungen in dänische Seglerzeitung ca. 1973 ‚Det strtende med en traestamme“/ Yacht 1996/8 In bester Tradition“ und Deckblatt 10.04.1996/ Classic Boat 04.1994 ‚New Danish Doubel-ender“ diverse Piekfall sowie Deckblatt 2007.